(pn/ea) – Die Hinrunde der Bundesliga Saison 2018/19 neigt sich dem Ende entgegen und Eintracht Frankfurt konnte bisher eine überzeugende Runde spielen. Vor dem Beginn der Spielzeit sah man einer recht ungewissen Zukunft entgegen.
Niko Kovac verließ die Eintracht in Richtung München, sodass mit Adi Hütter ein neuer Coach an der Seitenlinie vorgestellt werden musste. Zwar konnte Vizeweltmeister Ante Rebic trotz starker Avancen europäischer Topclubs gehalten werden, allerdings mussten die Frankfurter mit Marius Wolf einen der Shooting Stars der letzten Saison zum BVB ziehen lassen. Dafür wurde unter anderem mit Evan N’Dicka, Carlos Salcedo und Rückkehrer Kevin Trapp die Defensive verstärkt.
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— Eintracht Frankfurt (@Eintracht) 24. Dezember 2018
Kritischer Saisonstart für die Eintracht
Noch vor dem ersten Spieltag der Bundesliga, ging es für die Eintracht in der ersten Runde des DFB Pokals gegen den SSV Ulm. Der Regionalligist sorgte direkt für die erste Überraschung des Wettbewerbs und schmiss den Titelverteidiger aus dem Turnier. Schlimmer hätte der Start für den neuen Trainer Adi Hütter wohl kaum laufen können. Zwar konnte man den Saisonauftakt am kommenden Wochenende mit 2:0 in Freiburg gewinnen, allerdings blieb das Team in den nächsten vier Partien ohne Sieg. Nach drei Pleiten aus fünf Spielen rangierte die Mannschaft von Adi Hütter gar auf dem 15. Tabellenplatz. Obwohl bei den Medien schon die Alarmglocken schrillten, blieben die Verantwortlichen um Sportchef Fredi Bobic ruhig und vertrautem dem Trainer – mit Erfolg, wie sich zeigen sollte.
Aufwärtstrend im Herbst
Am sechsten Spieltag sollte dann endlich der erhoffte Befreiungsschlag folgen. Im Kellerduell gegen Hannover setzte sich die Eintracht mit 4:1 durch. Auch am folgenden Spieltag gewannen sie auswärts gegen den Tabellennachbarn Hoffenheim. Ein wahres Torfestival lieferte die Mannschaft dann gegen Fortuna Düsseldorf ab. Beim 7:1 Kantersieg traf Luka Jovic gleich fünfmal. Sein Sturmpartner Haller steuerte zwei Treffer bei. Auch in den folgenden Spielen zeigte sich der Franzose treffsicher und kommt mittlerweile auf neun Ligatreffer. Zusammen mit Jovic, der bisher achtmal getroffen hat, gehören die beiden zu den treffsichersten Sturmduos der Liga. Kein Wunder, dass die Wettquoten für die Torjägerkanone bei den beiden richtig gut aussehen. Unterstützt werden sie bei der Torejagd vom kroatischen Vizeweltmeister Ante Rebic, der bereits auch schon einige Treffer und Vorlagen beisteuern konnte.
Offensive soll gehalten werden
Klar, dass Fredi Bobic alles daran setzt, seine offensiven Leistungsträger zu halten. Seit Sommer 2017 gehört Jovic auf Leihbasis zum Kader der Eintracht. Im Oktober zogen die Verantwortlichen in Frankfurt die Kaufoption. Nach der Saison muss der Bundesligist dann knapp 12 Millionen Euro an Benfica Lissabon überweisen. Damit wird Jovic zum Rekordeinkauf der Eintracht. Allerdings dürfte sich Investition schon jetzt ausgezahlt haben. Auch sein Sturmpartner Sebastien Haller spielt eine richtig gute Runde und ist in das Blickfeld der internationalen Scouts geraten. Seit seinem Wechsel von AJ Auxerre im Sommer 2017 hat sich der Franzose einen Namen gemacht und seinen Marktwert signifikant gesteigert. Mit einem Vertrag bis 2021 sitzen die Verantwortlichen aber auch hier am längeren Hebel.
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Internationales Geschäft ist das Ziel
Auch im nächsten Jahr will man in Frankfurt wieder international spielen. Nach dem verkorksten Saisonstart konnte sich das Team von Adi Hütter allerdings, nicht zuletzt aufgrund der starken Offensive, rehabilitieren und könnte auf einem Europapokalplatz überwintern.
