(pm/ea) – Ein klares Bekenntnis zur Eigenständigkeit der Gemeinde Großkrotzenburg haben Landrat Thorsten Stolz und Bürgermeister Thorsten Bauroth bei einem Gespräch im Main-Kinzig-Forum abgegeben. „Spekulationen über eine Eingemeindung Großkrotzenburgs nach Hanau erteilen wir schon im Vorfeld eine klare Absage.“
„Auch nach der Kreisfreiheit Hanaus wird Großkrotzenburg eine selbständige Gemeinde und Teil des Main-Kinzig-Kreises sein“, erklären Thorsten Stolz und Thorsten Bauroth in einer gemeinsame Pressemitteilung.
Ende August hatte auch die Gemeindevertretung dazu ein einstimmiges Votum abgegeben. Demnach denkt kein politischer Vertreter daran, am jetzigen Status der Gemeinde etwas zu verändern. „Es gibt keinen Grund, dass Erfolgsmodell Main-Kinzig zu verlassen“, macht Landrat Thorsten Stolz deutlich. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass die Städte und Gemeinden und die dort lebenden Menschen von der gesetzlichen Aufgabenteilung erheblich profitieren.
Aufgrund der räumlichen Nähe zur Stadt Hanau und der dortigen Bestrebung, sich aus dem Main-Kinzig-Kreis zu lösen, war es vereinzelt zu entsprechenden Gedankenspielen gekommen. Doch für Landrat Thorsten Stolz und Bürgermeister Thorsten Bauroth sind das „völlig abwegige Vorstellungen“. Auch wenn Großkrotzenburg dann möglichweise nur über Hanauer Gemarkung oder das Nachbarland Bayern die weiteren Teile des Main-Kinzig-Kreises erreichen kann, werde sich an der politischen Nähe nichts verändern.
Ohnehin stehen für Thorsten Stolz und Thorsten Bauroth die Dienstleistungen und der Service für die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Und dieses bewährte Angebot bleibe von den aktuellen Bestrebungen in Hanau völlig unberührt. Allenfalls werde Großkrotzenburg dann künftig so etwas wie das „kleine gallische Dorf des Main-Kinzig-Kreises“ vor den Toren Hanaus sein, merken die beiden mit einem Schmunzeln an.
