Prüfung zur Jugendflamme 2: Trefferquote 100 %

(pm/ea) – Die Jugendflamme der Jugendfeuerwehren: ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens in drei Stufen. Nachweisen müssen die Nachwuchsbrandschützer praktische und theoretische Kenntnisse aus den Bereichen Feuerwehrwissen mit dem Schwerpunkt Fahrzeug- und Gerätekunde, Technik und Sport. 53 Mädels und Jungs aus dem Regionalverband Hanau/Land trafen sich mit ihren Betreuern zum Prüfungstermin zur Stufe 2 am Gerätehaus der Feuerwehr Maintal-Dörnigheim.

Das Gebäude nebst Umfeld wurde eben zu diesem Zweck zu einem Evaluationsparcours umfunktioniert. Individuelle Fertigkeiten und Arbeit im Team, wie im späteren Einsatz, wurden von den mindestens 13 Jahre alten Jugendfeuerwehrleuten an 8 Stationen verlangt:

Kugelstoßen: nicht auf die Weite kam es an, sondern auf die korrekte Stoßtechnik.

Schlauchkegeln: mit einem aufgerollten Feuerwehrschlauch versuchen, „Alle Neune“ zu treffen.

Fahrzeug- und Gerätekunde: ein Buchstabe wurde verlost, ein Gerät aus dem bereitgestellten Feuerwehrfahrzeug, beginnend mit eben diesem musste gesucht und erklärt werden.

Standrohr setzen: einen Unterflurhydranten mittels Beschilderung suchen, diesen öffnen, das Standrohr setzen und „Wasser marsch“ geben.

Einen Wasserringmonitor zum Kühlen ober Abschirmen aus Schläuchen und Armaturen herstellen.

Last but not least: eine Einsatzstelle absichern.

Ein objektives Prüfteam, zu dem auch Kreisjugendwart Volker Schulz zählte, hielt die Ergebnisse in Erfassungslisten fest, dem Regionalbetreuer der Jugendfeuerwehren Hanau – Land, Swen Rakete, oblag die Auswertung.

Obwohl hungrig, wollten die von der Einsatzabteilung zubereiteten Leckereien nicht so recht munden: die Nervosität bei den Prüflingen war deutlich spürbar. Swen Rakete gab endlich das langerwartete Ergebnis bekannt: alle 53 Teilnehmer hatten bestanden, die Stille in der Fahrzeughalle wich einem ohrenbetäubenden Jubel.

Zur Verleihungszeremonie gaben sich Maintals Stadtbrandinspektor Andreas Matz und die Bürgermeisterin der Stadt, Monika Böttcher, die Ehre. Die Rathauschefin betonte den enormen Stellenwert der Feuerwehr in der Gesellschaft, die Jugendfeuerwehr sei der Generationengarant hierzu. Sie drückte den Prüfungsteilnehmern ihre besondere Anerkennung aus und dankte auch den Betreuern für ihr herausragendes Engagement, ohne das ein solches Ergebnis nicht darstellbar sei.

Verleihung der Urkunde und des Abzeichens: v.l.n.r.: Jugendwart Regionalverband, Swen Rakete, Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher, Kreisjugendwart Volker Schulz, Stadtbrandinspektor Andreas Matz

Höhepunkt der langen, fordernden Ausbildung und des Prüfungsstresses: Swen Rakete, Volker Schulz, Andreas Matz und Frau Böttcher überreichten Urkunde und das blaue Abzeichen mit den beiden stilisierten Flammen.

 

Auf dem Titelfoto: Celine erklärt dem Bewerter Nino Balzer Funktion und Wirkungsweise eines Mehrzweck-Strahlrohres

Fotos: PM

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