725 Karten mit Wünschen, Hoffnungen und Sorgen

(pm/ea) – Rund 300 Bürgerinnen und Bürger nahmen an den sechs Veranstaltungen der Zukunftswerkstatt im Rahmen der Machbarkeitsstudie in Neuberg und Erlensee teil. Auf die Frage, was sie sich für die Zukunft beider Kommunen wünschen, schrieben die Teilnehmer insgesamt 725 Moderationskarten, die an mehreren Pinnwänden im Bürgerhaus Neuberg und in der Erlenhalle angebracht und diskutiert wurden.

Die großen Themenschwerpunkte waren Politik und Verwaltung, Steuern und Finanzen, Bauen und Wohnen sowie die Busverbindungen zwischen beiden Kommunen bzw. der ÖPNV generell. Aber auch Themen wie Kinder- und Jugendförderung, die Seniorenarbeit, öffentliche Sicherheit, Identität und Heimatgefühl bis hin zu Natur- und Umweltschutz wurden von den Anwesenden als wichtig erachtet. Bei allen Veranstaltungen in Neuberg und Erlensee sprachen Bürgermeisterin Iris Schröder oder Bürgermeister Stefan Erb über die Hintergründe der Machbarkeitsstudie, der externe Berater Dieter Hog moderierte alle Veranstaltungen.

Während die Veranstaltungen der Gruppen bis 30 Jahre eher dünn besetzt waren, kamen in den Gruppen 30 bis 60 Jahre und über 60 Jahre bis zu 85 Teilnehmer je Abend, die sich um die Zukunft ihrer Kommune Gedanken machten. Jetzt werden alle Karten ausgewertet und geprüft, welche Schlussfolgerungen sich aus ihnen ergeben. Als Zwischenschritt bis zur Machbarkeitsstudie werden nochmals alle Karten thematisch am 13. Juni 2018 um 19.00 Uhr in einer gemeinsamen Veranstaltung in der Erlenhalle (Erlensee, Am Rathaus 20) präsentiert, zu der alle Bürgerinnen und Bürger von Erlensee und Neuberg herzlich eingeladen sind, ob sie an den Zukunftswerkstätten teilgenommen haben oder nicht.

Alle Ideen und Fragen, die nur weitestgehend mit der künftigen Zusammenarbeit oder dem Zusammenschluss der beiden Kommunen zu tun haben, werden dann natürlich in die Machbarkeitsstudie einfließen. Die Studie soll Ende Oktober fertiggestellt sein und wird ebenfalls u.a. in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert werden.

„Ein Fazit kann schon heute aus den Werkstätten gezogen werden: Es ist schön, dass sich unsere Einwohnerinnen und Einwohner für die Zukunft ihrer Heimatkommune interessieren, wobei ganz klar auch die kritischen Anmerkungen teilweise hilfreich waren, genauso wie die vielen positiven Ideen, Fragen oder einfach nur Rückmeldungen“, so abschließend Bürgermeisterin Schröder und Bürgermeister Erb unisono.

Auf dem Foto: Bürgermeister Stefan Erb erläutert die Hintergründe der Machbarkeitsstudie.

Foto: PM

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