AfD-Fraktion fordert Unterstützung des Kreises zur Wiederherstellung von Gedenkstätten in Hanau und Gründau

(pm/ea) – Die AfD-Fraktion hat einen Antrag im Kreistag eingebracht, dass sich der Kreis mit einem Betrag von je € 1.000 an der Wiederherstellung der geschändeten Gedenktafeln beteiligen möge.

Wie es weiter in der Pressemitteilung der AfD heißt, haben die vielfachen Meldungen der letzten Wochen und Monate über Schändungen von Gedenkstätten im Main-Kinzig-Kreis viele Bürger sehr betroffen gemacht. Auch aus weiteren Kreisen Hessens wurde vor allem im Jahr 2017 über ähnliche Vorfälle von Vandalismus an Gefallenen-Denkmälern berichtet. Neben Hanau hatte es auch Gründau getroffen, dass Ehrenmale für die gefallenen Soldaten und durch Terrorangriffe umgebrachte Zivilbevölkerung durch mutmaßliche Metalldiebe geschändet wurden.

Ulrich Langenbach, AfD-Fraktionsmitglied im Kreistag des MKK, appelliert an alle Fraktionen des Kreistages; „Setzen Sie ein symbolisches Zeichen der Solidarität in Zeiten von Geschichtsvergessenheit! Es gab im Main-Kinzig-Kreis wie in ganz Deutschland wohl keine einzige Familie, die nicht Opfer zu beklagen hatte. Diese Erinnerung gilt es aufrecht zu erhalten.“

Langenbach weist weiter darauf hin, dass derartige Vorfälle von Denkmalschändung nicht nur im Kreis oder Hessen zugenommen haben. Die Zahlen von gestohlenen Gedenktafeln für Gefallene seien deutschlandweit seit Kanzlerin Merkels Grenzöffnung im Jahre 2015 exorbitant angestiegen. Jeder könne das mit der Eingabe von „Gedenktafeln Zweiter Weltkrieg gestohlen“ in einer Internet-Suchmaschine leicht nachprüfen.

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