SPD Erlensee fordert „barrierefreie Stadt“

(pm/ea) – In der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde ein Antrag der SPD zur Beseitigung von Gefahrenquellen für blinde und köperbehinderte Bürger der Stadt Erlensee verabschiedet. Initiator war Wolfgang Gierhake, stellvertretender Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion.


Im Februar 2016 haben Mitglieder des SPD Vorstandes und der Fraktion gemeinsam mit Vertretern der „Selbsthilfe Körperbehinderter MK“ und einem Fachmann für die Probleme Sehbehinderter und blinder Menschen eine Ortsbegehung rund um das Rathaus gemacht.

„Wir wissen, dass die Problematik für Rollstuhlfahrer und auch für Sehbehinderte an vielen Übergängen schon ziemlich gut gelöst ist. Für diese Errungenschaften ist die Gemeinde vor vielen Jahren bereits ausgezeichnet worden. Dies muss für uns ein Ansporn sein, auf den Weg zu einer barrierefreien Stadt nicht nachzulassen. Daher wurde der Magistrat mit diesem Beschluss beauftragt, systematisch alle noch vorhandenen Gefahrenquellen in Erlensee zu erfassen, zu priorisieren und zu beseitigen. Die Stadtverwaltung hat bestätigt, dass dieses Vorgehen keine Selbstverständlichkeit ist und dass ggf. ein externes Unternehmen hierfür beauftragt werden muss. Gerade vor dem Hintergrund, dass im Zuge des demographischen Wandels der Barrierefreiheit – insbesondere für ältere Mitbürger – eine immer stärkere Bedeutung zukommen wird, muss dieses Thema intensiv verfolgt werden“, so Wolfgang Gierhake in einer Pressemitteilung der SPD Erlensee.

Auf dem Foto: Wolfgang Gierhake

Foto: Privat

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